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Galerie Costa Rica Teil 1

 

Nach der ersten Nacht in Costa Rica ging es zuerst mal an den Arenal See. 

 
Unterwegs finden wir eine haarige Riesenraupe.
 
 
Die Umgebung von unserer Unterkunft.
 
 
Überall in den Pflanzen tummeln sich Echsen und Insekten, doch meistens sind sie verschwunden, bevor man ein Foto machen konnte.
 
 
Dieser 60 Meter hohe und ca. 500 Jahre alte Ceibabaum war der Nachbar unseres Zimmers. Ziemlich unheimlich, dafür umso mehr interessant, da dieser Baum voller Überraschungen steckt.
 
 
Eine kleine Heuschrecke am Sonnenbaden. 
 
 
Immer wieder fallen ganze Äste voll Bromelien runter, da diese das Gewicht nicht mehr tragen können. Da der Baum so hoch ist und sich die meisten Tiere in der Baumkrone aufhalten, ist es zudem schwierig, Tiere zu finden.
 
 
Ein alltägliches Bild; Blattschneiderameisen haben sich ein Weg frei geschnitten. 
 
Schwertransport auf Ameisisch.
 
 
Früh Morgens um ca. 4 Uhr finden wir diesen Frosch (Eleutherodactylus fitzingeri).
 
 
Eine Helm Gottesanbeterin, wissenschaftlicher Name uns unbekannt.
 
 
Irgendwie speziell diese Art. 
 
 
Ein Geier am Strassenrand.
 
 
Der Vulkan Arenal ist einer der aktivsten der Welt. Der Vulkan wächst jedes Jahr um mehrere Meter, da er laufend Lava und Gesteinsbrocken spuckt, was man im Dschungel nebenan auch immer wieder gut hört.
 
 
Unterwegs im Dschungel neben dem Arenal Vulkan ein Blick in den Wald.
 
 
Eine Ameive hinter dem Ast versteckt, doch unseren Augen entgeht nichts.
 
 
Ein weiteres, schönes Dschungelbild.
 
 
Käfer findet man in Costa Rica an jeder Ecke von einigen milimetern bis zu handflächen grossen Tieren.
 
 
  
Dieser wohl männliche Baum hat uns ein wenig verwirrt, aber man lernt nie aus.
 
 
 
Kaum zu sehen, doch da versteckt sich eine Schlange.
 
 
Und zwar eine Greifschwanz Lanzenotter (Bothriechis schlegeli). Eine kleine, aber ziemlich gereizte Giftschlange, welche für viele Giftunfälle hier verantwortlich ist. 
 
Da wir nicht damit gerechnet haben, ein Exemplar dieser Art hier zu finden, freut es uns umso mehr. Dieses Gebiet hier ist relativ kühl und es regnet oft. Diese Art kommt normalerweise häufiger an der Karibikküste Costa Ricas vor.
 
 
 
Leicht gereizt versucht sie nach uns zu beissen, schafft es glücklicherweise aber nicht.
 
 
Wasserfälle gibt es viele in Costa Rica, doch die wenigstens kann man besuchen, wenn man Gepäck im Auto hat, denn das ist dann sicher weg. Autoeinbrüche sind hier leider an der Tagesordnung.
 
Affen hört man laufend brüllen oder schreien. Vor die Kamera kriegt man sie aber selten.Hier im Hintergrund sind einige zu sehen, bevor sie anschliessend abgehauen sind.
 
 
Skurrile Tausendfüsser oder Insekten sind hier an der Tagesordnung, diese Art ist aber speziell schön.  
 
 
Ameive (Ameiva quadrilineata)
 
 
In den Wäldern rund um den Arenalsee trifft man regelmässig auf diese Ameiven. 
 
 
Uns unbekannte Heuschreckenart.
 
 
Termitenhügel  
 
 
Fledermäuse soll es über 100 Arten in Costa Rica geben. Viele halten sich im Wohnbereich auf oder unter Blättern.
 
 
Schmetterling
 
 
Anolis. Da wir dutzende verschiedene Arten gesehen haben und sich viele sehr ähnlich sehen, haben wir keine Artbestimmung gemacht.
 
 
Oophaga (Dendrobates) pumilio hört man oft rufen um den Arenalvulkan, finden ist aber leider nicht so leicht. Dennoch ist es uns gelungen, die kleinen Erdbeerfröschchen in Bromelien zu entdecken. Leider nur in diesem Gebiet.
 
 
Wenn man den ersten Frosch gefunden hat, findet  man meistens noch mehr. In diesem Busch sind mehrere Tiere zu finden, jedoch fotografieren ist so eine Sache, da die Kleinen sehr schnell im Trichter der Bromelie verschwunden sind.  
 
Rotaugenlaubfrösche laichen an Blättern, welche über Wasserpfützen sind, damit die Quappen nach dem Schlupf ins Wasser fallen.
 
 
 
Hier sieht man, wie mächtig gross dieser Baum ist.
 
 
Traumhafter Tausendfüsser
   
 
Da man immer wieder von giftigen Raupen hört, haben wir keines der Tiere auf die Hand genommen, obwohl es interessante Tiere sind. Raupen mit 10cm oder mehr Länge sind hier keine Seltenheit.
 
In der Zwischenzeit sind wir an der Küste und haben mit diesen Makrelen vor, grössere Fische zu fangen.
 
 
2 Einheimische begleiten uns und fahren uns ins Meer hinaus bis wir in einen Fischschwarm geraten..
 
 
Nach einiger Zeit ist der erste Fisch mal an Bord gezogen, leider kein Thunfisch, aber immerhin ein Nachtessen, wenn auch nicht so schmackhaft, wie sich am Abend rausstellen wird.
 
 
10 Kilo Fisch, nicht schlecht. Bis am Abend sind es über 30 Kilo und die Familien der Bootsjungen freuen sich dementsprechend.
 
 
In einem öffentlichen Park staunen wir nicht schlecht, als ein grüner Leguan
(Iguana iguana) im Park zwischen Bänken und Tischen sich sonnt. Wie wir später merken, sind wir wohl in einem Gebiet, wo es nur so von Leguanen wimmelt.
 
 
Ctenosaurus similis, grosser schwarzer Leguan am Strassenrand
 
 
Kaum hat er uns erblickt, macht er sich davon. Bei Schwarzleguanen haben wir sehr schnell gemerkt, dass der Überaschungsmoment zählt, was bei grünen Leguanen nicht der Fall ist. 
 
 
Ctenosaurus similis, grosser schwarzer Leguan am Baum.
 
Junger schwarzer Leguan. Jungtiere sind grün und färben sich später um.
 
 
"Dschungelhörnchen"
 
 
Nochmals ein Schwarzleguanbaby. An diesem Tag haben wir wahrscheinlich hunderte Jungleguane gesehen. Irgendwann sind sie fast schon verleidet. 
 
 
Dieses kleine Pelztier hat noch anstand und pinkelt nicht vom Baum runter, sondern macht sich die Mühe, vom Baum abzusteigen, zu pinkeln und..... 
 
... anschliessend wieder auf seinen sauberen Baum zu steigen. Wahrscheinlich lacht es die Touristen aus, welche dann in die Pfütze stehen. 
  
 
Ein weiterer Schwarzleguan.
 
 
  

Am späteren Abend sind wir eine Schotterstrasse durch den Dschungel gefahren und haben so einiges entdeckt. Hier eine Stabheuschrecke. 

 
 
Ein weiterer Frosch, leider noch nicht bestimmt.
 
 
Dieser ca. 10cm grosse Käfer sieht live erschreckend aus, anscheinend sind sie aber "zahm". Es handelt sich hier um einen Herkuleskäfer (Dynastes hercules), welcher ca. 20cm gross werden kann.
 
 
Am Abend zurück im Hotel sitzt dieser Frosch bzw. Kröte neben dem Pool.
 
 
 
Inzwischen sind wir hoch oben auf den Bergen, wo es doch einiges kühler ist, Richtung Monte Verde unterwegs.
 
 
Traumhafte Dschungelgebiete. Da es momentan hier oben sehr kalt ist, suchen wir schon gar nicht gross nach Tieren, zumal wir eher mit unserem Fahrzeug zu kämpfen haben und teilweise an den Hängen stehen bleiben.
   
 
Ab und zu versuchen wir es doch noch, Tiere zu finden, vorallem nach Amphibien in den feuchten Strassengräben halten wir Ausschau.
 
 
Am Abend in unserer Unterkunft erkunden wir die umliegenden Büsche und Wälder. Als erstes finden wir einen Tausendfüsser.
 
 
Insekten findet man immer wieder, doch Reptilien und Amphibien sind hier oben anscheinend ziemlich verschwunden, da das Wetter eher kühl bis kalt ist.
 
 
Eine Schabe auf der Flucht vor uns.
 
 
Das erste Fröschchen haben wir inzwischen auch gefunden. Wahrscheinlich eine Hyla Art.
  
 
 
Eine grüne Wanze
 
 
Wieder haben wir ein Fröschchen entdeckt, wahrscheinlich ebenfalls eine Hyla Art.
 
 
Spätabends sind wir mit einem einheimischen Herpetologen im Dschungel von Monte Verde unterwegs, der uns ein paar Tiere zeigen soll, bzw. deren Verstecke. Als erstes haben wir zwar eine kleine Giftschlange entdeckt, leider ist die schneller im Baumstamm verschwunden, als dass wir sie fotografieren konnten. Dafür haben wir ein anderes Schmuckstück gefunden....
 
 
 
Die Costa Rica Rotbein Vogelspinne (Megaphobema mesomelas) lebt in den kühlen Gebirgen Costa Ricas, wo sie sich in Baumstämmen oder Erdhöhlen einnistet.
 
 
Und wieder ein kleiner Frosch im Dickicht des Dschungels unterwegs.
 
 
Diese Kröte der Gattung Bufo findet man sehr oft in Costa Rica.
 
 
Inzwischen sind wir wieder an der Pazifikküste unterwegs, wo es einiges wärmer ist und auch viel mehr Tiere zu finden ist. Nach 3 Tagen frieren und Dauerregen sind wir froh, dass wir wieder in Regionen sind, wo es über 30°C tagsüber hat.
 
 
Über dem Rio Tàrcoles in Jacó sieht man von der Brücke aus dutzende Krododile. Es heisst, dass kein anderer Fluss in der Welt ein so hoher Krokodilbestand hat. Auf ein Bad im Fluss haben wir aus verschiedenen Gründen verzichtet.
 
 
Je nach dem sieht man die Krokodile kaum im Wasser. Wir sind jedenfalls froh, dass wir nicht durch den Fluss müssen, sondern über die Brücke fahren können.