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Galerie Costa Rica Teil 2

Ein Anolis wie man ihn an fast jeder Ecke sieht.
 
 
Unser erster Rotaugenlaubfrosch der Gattung Agalychnis haben wir nach langem Suchen gefunden. Leider sieht man diese Arten nicht so häufig, da sie sich eher in den höheren Ästen aufhalten. 
 
 
Ein Blick in den Dschungel. Weiter hinten soll sich anscheinend eine Boa constrictor aufhalten. 
 
 
Und siehe da, es liegt wirklich eine Boa am Bach. Eigentlich hätten wir nicht damit gerechnet, eine Boa constrictor zu finden, deshalb freut es uns umso mehr. 
 
 
Da es nicht ganz klar ist, wie angriffslustig sie ist, wird nur noch ein weiteres Foto aus sicherer Distanz gemacht.
 
 
Ein Masken Laubfrosch (Smilisca phaeota)
  
 
Diesen Helmleguan (Corytophanes cristatus) hätten wir ohne Hilfe wohl nie entdeckt. Ein Ranger hat uns das Tier gezeigt, welches im Dickicht des Dschungels an einem Ast hing. 
 
 
Ein Rehbaby, welches auf einmal aus dem Wald kam, liess sich ungestört fotografieren.
 
 
Ein Kaiman, welcher leider nie ganz auftauchen wollte, ja sogar gleich wieder untertauchte. So gab es nur ein Kopfportrait.
 
Dieser Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus) fühlte sich ziemlich ungestört. Eine Art, welche man rund um Quepos sehr häufig sieht.
 
 
Schwarzleguane (Ctenosaura similis) sieht man an der Pazifikküste laufend. Tiere gegen 1 meter Länge sind keine Seltenheit.
 
Hier sonnt sich ein Schwarzleguan Männchen.
 
Auch Einsiedlerkrebse findet man öfters an Stränden.
 
 
Teilweise kann man sich den Leguanen bis auf wenige centimeter anschleichen, bis sie dann verschwinden.
 
 
Ein Aguti oder eine Riesenratte, wie dieses Tier fast aussieht. Die Grösse hat sie wohl eher von einem Hund geerbt, sieht aber trotzdem interessant aus.
 
Ein schönes C. similis Männchen.
 
Ameiven, hier im Bild eine Ameiva festiva, sieht man ab und zu, jedoch sind sie so schnell, dass man sie selten fotografieren kann.
 
Diese Bromelien oder Bananen Zwergboa (Ungaliophis panamensis) ist eine der seltensten Boas Costa Ricas. Mit ihrer maximal Länge von 50 bis 70cm ist sie zudem eine der kleinsten Arten.
 
Dieser Fund war ein richtiger Glücksfall, denn beim ersten vorbeikommen an dieser Stelle, war sie noch nicht da und kurze Zeit später wäre sie wohl auch schon auf dem Baum oben gewesen.
 
 
 
Dieser Basilisk wird von den Costa Ricaner auch "Jesus Christ Lizard" genannt, da er über das Wasser "laufen" kann.
 
Eine traumhafte Bucht im Manuel Antonio Nationalpark. Aber aufgepasst! Wenn das Badetuch oder sonstige Sachen unbeaufsichtigt am Strand liegen gelassen werden, sind sie mit Sicherheit weg. Zwar mal nicht von den vielen Kriminellen im Land, sondern von den Waschbären.
 
 
Hier ein vertriebener Waschbär, der kurz zuvor jemandem den Rucksack stehlen wollte.
 
Dieser Gecko (Gonatodes albogularis Weibchen) sieht man sehr oft in Costa Rica. Leider sind sie sehr scheu und man kann sie selten fotografieren. Gonatodes Männchen sieht man ebenfalls sehr oft, doch uns ist es nur 2 mal gelungen, ein Tier zu fotografieren.
 
Dieses traumhafte (vermutlich) Gonatodes albogularis Männchen haben wir per Zufall gefunden. Durch seinen leuchtend roten Kopf stach er aus dem Dschungel hervor und bevor er verschwand, wurde er verewigt. 
 
 
 
Diese Zikade war ein Glücksfall, dass wir sie gesehen haben. Normalerweise sitzen diese Tiere gut getarnt hoch oben auf den Bäumen oder fliegen bzw. schweben elegant durch die Lüfte. Per Zufall haben wir dieses Tier im unteren Stammbereich entdeckt.
 
 
 
Diese kleinen, ca. 1 bis 1.5cm grossen Fröschchen haben wir im Süden Costa Ricas oft am Boden zwischen Laub gesehen. Leider ist uns die Art nicht bekannt. 
 
Steintausendfüsser
  
 
Farbige Heuschrecke, Art unbekannt
 
 
Heuschrecken weniger farbig 
 
Grössere Heuschrecke
 
 
Dieser Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas) mussten wir wecken, sonst hätte er seine roten Augen wohl nicht gezeigt. Dies war unser letztes Exemplar dieser Gattung, welches wir gefunden haben. Dank ihrer guten Tarnung und ihren Lebensräumen hoch oben auf Bäumen findet man diese Tiere leider selten.
 
Diese grünen Schoten sind Vanillebohnen. Die Pflanze gehört zu den Orchideen.
   
 
Frischer Pfeffer, bei uns nur bekannt aus dem Streuer, hier mal noch am Strauch.
  
 
Zikaden findet man immer wieder, teils sind die Tiere so gut getarnt, dass man sie erst beim zweiten oder dritten mal hinschauen sieht.
 
 
Eine weniger spektaktuläre Heuschrecke.
 
Ein weiteres Zwergkrötchen.
  
 
Gut getarnter Frosch. Meist sind die Farben eher nicht so speziell wie bei den Pfeilgiftfröschen, doch ein Foto ist es immer wert. Diese Art ist uns ebenfalls unbekannt.
 
 
Ein ca. 25cm grosser Gecko an der Mauer unserer Unterkunft im Süden Costa Ricas. Hierbei handelt es sich um einen Rübenschwanzgecko (Thecadactylus rapicauda).
 
   
Dieses Dreifinger Faultier haben wir per Zufall in einem Strassengraben entdeckt. Da bei vielen neuen Strassen in Costa Rica Betongräben fürs Regenwasser auf der Seite gemacht werden, fallen die Tiere teils in die Gräben und kommen mit ihren langen Krallen nicht mehr raus, da sie sich nirgends festhalten können. Bei diesem Tier sieht man die Cyanobakterien, welche sich auf dem Fell angesiedelt haben und diesem den grünen Farbton verleihen um es besser der grünen, teils moosigen Umgebung anzupassen.
 
So zahm die Tiere auch aussehen mögen, darf man sie trotzdem nicht unterschätzen. Mit ihren messerscharfen und spitzen Krallen können sie sehr schmerzhafte Verletzungen verursachen.
 
 
Glücklicherweise haben wir eine Astgabel in der Nähe gefunden und konntem dem Tier so aus seiner misslichen Lage helfen, bevor es verendet wäre.
 
 
Erschöpft von den Strapazen verschwindet es in Dickicht des Dschungels, wo es normalerweise ca. 23 Stunden am Tag schläft.
 
 
Als wir diese Heuschrecke das erste mal vorbeifliegen sahen, dachten wir an einen Vogel. Als sie dann endlich in unserer Nähe landete, sahen wir erst, dass es eine Riesenheuschrecke war.
  
 
Im Vergleich mit einer 10er Note sieht man erst, wie gross diese Art ist.
 
 
Eine weniger imposante Heuschrecke. 
 
 
Auch Schmetterlinge gibt es in allen Grössen und Farbvariationen.
 
Wir wissen nicht genau, wieviele Arten von Heuschrecken wir gesehen haben, aber es waren einige Dutzend.
 
 
Ein Tukan, die bekannteste Vogelart Costa Ricas.
 
 
Ameisenbäre sieht man im Süden öfters auf der Strasse, sobald man das Fahrzeug aber stoppt, verschwinden sie im Wald.
 
 
Eine Bucht im Süden; nach ca. 2 Kilometern Marsch durch den Dschungel planen wir einen kleinen Ausflug zum Fischen.
 
 

Unterwegs auf dem lehmigen Boden finden wir immer wieder Pfeilgiftfrösche. Hierbei handelt es sich um Dendrobates auratus.
 


Bei dieser Art findet man immer nur ein Tier pro Baum, genau umgekehrt wie bei den Erdbeerfröschchen, welche eher in Gruppen zu finden waren.
 


Eine uns unbekannte Froschart.


Ein gut getarnter Anolis.


Die Anolisse sind leider sehr schwer einer Art zu zuordnen, da sich viele Arten sehr ähneln.


Im Süden Costa Ricas kommen nebst dem Schwarzkopfbuschmeister auch viele andere Giftschlangen vor. Aus diesem Grund ist im Dschungel höchste Vorsicht angesagt.


Da es immer wieder mal regnet, ist der Lehmboden eher eine Rutschbahn. Von uns dreien ist sicher jeder einmal auf dem Bauch gelandet.


Tausendfüsser findet man am Morgen öfters in den Wäldern.


2 Wochen lang haben wir immer nach Pfeilgiftfröschen Ausschau gehalten, doch erst in den letzten Tagen im Süden haben wir täglich welche gesehen.


An der Küste angekommen, erwartet uns schon der Bootsmann.


Statt eines Angelausfluges wird es dann eher eine Delphintour, was uns eigentlich noch mehr freut.


Delphine sind sehr neugierig und wenn man ein wenig Geduld hat, bekommt man auch ein gutes Bild.


Da wir an diesem Tag keinen einzigen Fisch gefangen haben, gab es noch ein letztes Bild von den abziehenden Delphinen.


Zurück in der Unterkunft zeigt uns die Besitzerin der Unterkunft eine Lanzenotter (Bothrops asper), welche kurz zuvor auf dem Grundstück gefunden wurde. Diese Art, in Costa Rica auch "Fer de Lance" genannt, ist für die meisten Giftunfälle verantwortlich. Im Herbst hat es hunderte Jungtiere in den Wäldern, weshalb normalerweise jede Lanzenotter, welche in bewohntes Gebiet vordringt, getötet wird.
 


Einige Minuten später, beim Schuhe waschen, sehen wir auf einmal, wie einige centimeter nebenan noch eine Lanzenotter liegt, gleich unter der Treppe unserer Unterkunft.


Unten links in der Ecke lag sie auf der Lauer.



Am Abend hüpft diese Kröte noch über die Wiese.


Diese Spinne finden wir ebenfalls noch am letzten Abend, was den Tag noch erfolgreicher macht.


Und als krönender Abschluss findet die Besitzerin der Unterkunft noch diesen Skorpion im Hühnerstall. Es war wohl eine der interessantesten Reisen, welche wir bis jetzt gemacht haben. Nirgendwo sieht man so viele verschiedene Tiere und Pflanzen. Wir können Costa Rica nur empfehlen.


Falls Sie all diese Tiere oder vielleicht noch mehr Arten live sehen wollen, dann haben Sie im Frühjahr 2010 die Möglichkeit, an einer geführten Rundreise in Costa Rica teilzunehmen. Nähere Infos bekommen Sie per Mail oder im Laden.