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Trip to Flores, Komodo and Rinca
Unsere Reisen nach Flores, Komodo und Rinca in den Jahren 2002, 2003 und 2005)

Die einzigartige Aussicht aus dem Propellerflugzeug auf die Komodo Inseln zwischen Indonesien und Australien.





Im Jahre (2005) haben wir infolge eines gestrichenen Fluges (was hier leider üblich ist) eine Maschine einer anderen Fluggesellschaft gebucht bekommen. Die Maschine war total überladen und wir wussten nicht, ob wir überhaupt in die Luft kommen. Es ist immer wieder ein Abenteuer nach Flores zu fliegen. Doch auch dieses Mal ging es zum Glück gut. Dieses Mal war sogar Prominenz mit im Flugzeug; die ganze Indonesische Militärspitze war mit dabei.

Aussicht von einem Hügel in Flores auf die Bucht.
Nach dem 2 Stündigen Flug von Bali nach Flores sind wir auf unser Boot umgestiegen
und fahren jetzt ca. 4 Stunden an den Inselketten vorbei auf Komodo zu.



Immer wieder blickt man auf einsame, unbewohnte Inseln.


Immer wieder sieht man verlassene Strände und mit Glück auch mal Delphine im Hintergrund. Nebst kleinen Delphinen haben wir eine Mantaroche, Meeresschildkröten
und diverse Quallen gesehen, jedoch nichts auf ein Foto gebracht.


Faszinierende Landschaft, welche nur von wenigen Tierarten bewohnt ist, zumeist nur
von Vögeln, ab und zu erblickt man Affen.

Im Vordergrund sehen Sie Mangroven, welche hier noch nicht abgeholzt wurden wie auf anderen Inseln.

Vorbei an Rinca geht es zuerst nach Komodo.

Im Jahre 2005 haben wir das erste Mal einen jungen Komodowaran in den Mangroven gesichtet, jedoch war er schneller als unsere Fotokameras.

Endlich ist es soweit und wir betreten die Insel der Drachen, wie die Warane hier
genannt werden.

Vom Steg aus die Sicht auf Komodo, worauf wir uns jetzt endlich befinden.

Kaum auf der Insel liegt bereits der erste Komodowaran vor uns. Ein unglaubliches Gefühl, ein 3 Meter langes, "gefährliches" Reptil vor sich zu haben, das jederzeit angreifen könnte. Jedes Jahr fallen im Durchschnitt ca. 1 bis 2 Menschen diesen Tieren zum Opfer. Im Gegensatz zu den viel kleineren, ungefährlichen Binden- und Krokodilwaranen sind Komodowarane unberechlich. Vorallem ihr giftiger Speichel ist innerhalb wenigen Tagen tödlich, sofern man nicht das richtige Antibiotikum bekommt.


2 Warane vor dem Haus am "spielen" oder beim Paaren.

Weiterere Warane, denen es fast zu warm ist. Tagsüber messen wir immer wieder Temperaturen von über 50 Grad Celsius.




Diesem Waran gefällt es gar nicht, dass ich so Nahe gekommen bin um ihn zu
fotografieren.



















Inzwischen sind wir wieder auf dem Boot und steuern Rinca an, die Nachbarinsel von Komodo, wo ebenfalls Komodowarane leben. Zudem leben auf dieser Insel noch Affen
und Wasserbüffel. Auch die Vegetation unterscheidet sich gegenüber Komodo extrem. Vorallem die Kakteen sind wunderschön.




Vom Bootssteg aus betreten wir die Insel, welche wie alle drei Inseln (Flores, Komodo
und Rinca) zum Komodo Nationalpark gehören und Eintrittsgeld kassiert wird, 3 Tage
für paar wenige Franken.


Kaum auf der Insel, spüren wir schon das noch heissere Klima. Doch die traumhafte Landschaft lässt uns das schnell vergessen. Tagsüber wird es über 50 Grad! Einen Sonnenbrand ist meistens sicher, sowie Sonnenstiche gehören leider auch dazu.

Diese Kakteen prägten bis vor kurzem die Landschaft Rincas. Bei unserem letzten Besuch im April 2005 waren diese jedoch alle verfault. Anscheinend soll ein Virus schuld sein. Für uns sah es eher nach einem Pilz aus


Bereits empfängt uns der erste Komodowaran auf Rinca. Ganz ruhig liegt er da und
beachtet uns kaum, als wäre er Menschen gewohnt. Es handelt sich hier um ein Jungtier.


Kurze Zeit später treffen wir einen weiteren Waran an, welcher den Schatten oder das
Weite sucht.






Dieses Tier konnte ich im letzten Moment noch fotografieren. Es war das erste Mal,
dass wir einen Waran in dieser Grösse auf einem Baum sahen.





Ein Blick Richtung Camp in Rinca. Übrigens: Das Camp ist nicht abgesperrt in der Nacht. Also wenn Sie in der Nacht auf die "Toilette" raus müssen, dann sind Sie auf sich gestellt, wobei man sagen muss, dass die Warane dann schlafen, doch es gibt auch noch Wildschweine und viele andere Tiere.





Auf den Hügeln etwas im Inselinneren treffen wir nach ca. 2 Stunden hartem Marsch auf diesen Waran, welcher den wenigen Schatten in diesem Gebiet für sich beansprucht.
Unser Ranger sucht irgendwas im Baum.

Ein Blick über Rinca Richtung Komodo im Hintergrund. Immer wieder fallen die trockenen und grünen Hügel auf, welche sich hier ziemlich abwechseln.

Unser erster Wasserbüffel, der sich wahrscheinlich überlegt, ob er uns angreifen oder abhauen soll.

Doch überraschenderweise bleiben alle Büffel stehen und lassen sich fotografieren. Ist
wohl zu heiss für Angriffe.



Zu unserem Erstaunen treffen wir einen Wasserbüffel und 2 Komodowarane zusammen
an. So wie es aussieht, haben die Warane keinen Hunger, sonst wäre der Büffel schon
lange angegriffen worden. Büffel werden gelegentlich von Waranen gebissen und Tage
später nach verenden des Tieres gefressen.




Beiden Waranen gefällt unsere Präsenz nicht und machen sich aus dem Staub.



Skelettköpfe, welche von den Rangern gefunden werden, werden beim Rangerhaus gesammelt und aufgehängt.





