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"Agalychnis callidryas"

VerbreitungWaldgebiete von Mexiko bis nordwestliches Kolumbien
LebensraumIn den Baumkronen des Regenwaldes.
FortpflanzungDurch eine intensive Beregnung, zuvor sollten sie eine Trockenruhe durchgemacht haben; Laich wird auf über dem Wasser hängender Vegetation angeklebt. 40 bis 70 Eier.
Lebenserwartungca. 4 Jahre
GrösseMännchen 45-65 mm; Weibchen 60-85 mm
LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit: 50 bis 60%, nur zur Paarung 60 bis 80%
Temperatur24 bis 28°C tagsüber, Nachts ca. 20°C
BeleuchtungT5 Leuchtstoffröhre und Heizmatte als Wärmequelle
BodengrundSphagnum Moos oder Pinienrinde (Repti Bark).
EinrichtungViele Pflanzen, da die Tiere tagsüber unter den Blättern kleben. Div. Äste sollten nicht fehlen.
FutterInsekten in geeigneter Grösse. 1x pro Woche Futter mit Vitamin (z.B. Reptivite) bestäuben.
BemerkungenDie Tiere lieben keine zu hohe Luftfeuchtigkeit!
Terrariumgrössegemäss aktueller TSchV

 

Agalychnis callidryas, der Rotaugenlaubfrosch, ist eine der interessantesten und auffälligsten Froscharten, die in den tropischen Regenwäldern Mittelamerikas vorkommt, insbesondere von Südmexiko bis Panama. Er ist bekannt für sein einzigartiges Aussehen, das durch leuchtend rote Augen, einen grünen Körper und auffällige blaue und gelbe Streifen an den Seiten geprägt ist. Diese intensiven Farben dienen nicht nur zur Tarnung, sondern auch zur Abschreckung von Raubtieren. Die roten Augen des Frosches spielen dabei eine besondere Rolle: Bei Bedrohung öffnet er seine Augen plötzlich, um potenzielle Angreifer zu erschrecken. Dieser "Blitz" aus Rot kann die Feinde kurzzeitig verwirren und dem Frosch die Möglichkeit zur Flucht geben.

Agalychnis callidryas ist ein baumbewohnender Frosch, der sich in den dichten Regenwäldern Mittelamerikas bewegt. Er lebt überwiegend in den oberen Schichten des Waldes, wo er sich mit seinen spezialisierten Haftscheiben an den Zehen geschickt von Ast zu Ast bewegt. Diese Froschart ist nachtaktiv und verbringt den Tag meist gut versteckt in der Vegetation. Nachts geht der Rotaugenlaubfrosch auf Beutefang und ernährt sich von Insekten, Spinnen und anderen kleinen Wirbellosen. Dank seiner leisen Bewegungen und hervorragenden Tarnung ist der Rotaugenlaubfrosch ein effektiver Jäger.

Während der Fortpflanzungszeit legt das Weibchen seine Eier auf Blätter, die über Wasser hängen. Nach dem Schlüpfen fallen die Kaulquappen ins Wasser, wo sie ihre Entwicklung zum erwachsenen Frosch abschliessen. Diese kluge Methode schützt die Kaulquappen vor vielen Fressfeinden im Wasser.

Der Rotaugenlaubfrosch ist nicht nur biologisch interessant, sondern auch ökologisch wichtig. Er trägt zur Kontrolle der Insektenpopulation bei und ist zudem ein Symbol für den Erhalt des Regenwaldes. Seine auffälligen Farben und sein interessantes Verhalten machen ihn zu einer der bekanntesten Amphibienarten in Mittelamerika und zu einem beliebten Forschungsobjekt und Symbol für den Schutz der Artenvielfalt in den tropischen Wäldern.

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