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"Ranitomeya variabilis Rio Momon"

VerbreitungPeru, Ecuador, Kolumbien und Guyana
LebensraumLebt in Höhen von 0 bis 1000 Meter
FortpflanzungDas Gelege besteht aus 5 bis 11 Eier. Die Eier werden in einen Bromelientrichter gelegt.
Lebenserwartungüber 5 Jahre
Grössebis 2cm
Luftfeuchtigkeit80 bis 95%
TemperaturTagsüber ca. 21 - 25°C, Nachts auf 20°C runter
BeleuchtungT5 Leuchtstoffröhre und lokale Wärmespots, bzw. Heizmatte.
BodengrundSphagnum Moos oder Kokoserde mit Moos darüber.
EinrichtungDiv. Korkstücke und Äste sowie Bepflanzung und Wasserbecken.
FutterInsekten (Drosophila, kleinste Grillen, Springschwänze). Regelmässige Mineralien- und Vitaminzugaben sind unerlässlich.
BemerkungenDie Quappen scheiden ein wachstumshemmendes Hormon aus, um das Wachstum der anderen zu hemmen. Nur die Dominanteste wird dadurch wachsen, wenn sie im selben Wasser sind.
Terrariumgrössegemäss aktueller TSchV

 

Ranitomeya variabilis Rio Momon ist eine kleine, farbenprächtige Art von Pfeilgiftfrosch, die in den tropischen Regenwäldern Perus, insbesondere entlang des Rio Momon, beheimatet ist. Dieser Frosch ist besonders durch seine auffällige Färbung bekannt, die je nach Individuum variieren kann, aber in der Regel aus leuchtend grünen, blauen oder gelben Muster besteht, die mit dunklen, meist schwarzen oder braunen Flecken übersäht ist. Diese intensive Färbung dient, wie bei vielen Pfeilgiftfröschen, als Warnsignal an potenzielle Fressfeinde. Sie weist darauf hin, dass der Frosch giftige Alkaloide in seiner Haut trägt, die durch die Aufnahme von speziellen Insekten in der Wildnis gebildet werden.

Ranitomeya variabilis "Rio Momon" lebt überwiegend in der Laubschicht des Regenwaldes, wo er aktiv nach kleinen Wirbellosen wie Ameisen, Termiten und Milben sucht, die seine Hauptnahrungsquelle darstellen. Trotz seiner geringen Grösse von etwa 1,5 bis 2 Zentimetern zeigt dieser Frosch ein ausgeprägtes Territorialverhalten, wobei die Männchen oft durch Rufe und aggressives Verhalten ihre Reviere verteidigen.

Ein besonders bemerkenswertes Merkmal von Ranitomeya variabilis ist sein Brutpflegeverhalten. Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier auf Blätter oder in kleinen feuchten Mulden ab. Das Männchen übernimmt dann die Verantwortung für die Kaulquappen, indem es sie nach dem Schlüpfen auf seinem Rücken zu kleinen Wasseransammlungen in Bromelien oder anderen Pflanzen transportiert. Dort entwickeln sich die Kaulquappen in den geschützten Mikroumgebungen, bis sie sich zu Jungfröschen verwandeln.

Ranitomeya variabilis "Rio Momon" spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem seines Regenwaldlebensraums, indem er zur Kontrolle von Insektenpopulationen beiträgt. Die aussergewöhnliche Färbung und das interessante Brutpflegeverhalten machen diesen Pfeilgiftfrosch zu einer der interessantesten Arten im tropischen Regenwald Perus.

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