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"Zwerg Gürtelschweif"

VerbreitungSüdafrika bis Süd-Äthopien
SchutzstatusWA Anhang II
LebensraumWeniger felsige Biotope, auch in Buschsteppen unter Holz, tagaktiv
Fortpflanzunglebendgebärend, 2-4 Jungtiere pro Wurf
Lebenserwartungüber 10 Jahre
GrösseGesamtlänge bis 17cm, KRL ca. 10cm
Luftfeuchtigkeit50-60%
TemperaturLufttemperatur zwischen 26-30°C, lokale Erwärmung bis 40°C. Nachtabsenkung auf 20-23°C.
BeleuchtungUV-Strahler (Bright Sun) und T5 Leuchtstoffröhren
BodengrundLehmhaltige Erde mit Felsaufbau oder Wüstensand bzw. feiner Kies.
EinrichtungUnterschlupfmöglichkeiten, Steine, Wurzeln u. a. Klettermöglichkeiten, Flache kleine Wasserschale. Bodengrund sollte an einer Stelle immer leicht feucht sein.
FutterInsekten (z. B. kleinere Grillen, Heimchen, kleine Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, etc.) Zusätzlich süsser Fruchtbrei. Regelmässige Mineralien- und Vitaminzugaben sind unerlässlich.
BemerkungenKönnen gut in kleineren Gruppen gepflegt werden (z. B. 1 Männchen mit 2-4 Weibchen).
Terrariumgrössegemäss aktueller TSchV


Der Zwerg-Gürtelschweif, wissenschaftlich als Cordylus tropidosternum bekannt, ist eine kleine Echsenart, die in den trockenen und felsigen Gebieten des östlichen und südlichen Afrikas, insbesondere in Ländern wie Tansania, Mosambik und Simbabwe, beheimatet ist. Diese Echse ist durch ihren robusten Körperbau und die stark gepanzerten Schuppen gekennzeichnet, die entlang ihres Rückens und besonders um ihren Schwanz verlaufen. Diese Schuppen bilden eine Art schützenden Gürtel, der ihr den Namen Gürtelschweif eingebracht hat. Der Schwanz dient sowohl als Schutz als auch als Werkzeug zur Verteidigung gegen Fressfeinde, indem er wie ein Keulenschlag eingesetzt werden kann.

Der Zwerggürtelschweif hat eine braune bis graue Färbung, die ihm hilft, sich in seiner felsigen Umgebung zu tarnen. Er ist tagaktiv und verbringt viel Zeit damit, in der Sonne zu liegen, um seine Körpertemperatur zu regulieren, bevor er auf Nahrungssuche geht. Die Ernährung besteht hauptsächlich aus Insekten und kleinen Wirbellosen, die er in Spalten zwischen Felsen oder in der lockeren Erde findet.

Diese Echse ist bekannt für ihr soziales Verhalten und lebt oft in kleinen Gruppen, die gemeinsame Verstecke und Sonnenplätze nutzen. In der Fortpflanzungszeit bringt das Weibchen, wie bei vielen Gürtelschweifen, lebende Junge zur Welt, was unter Reptilien relativ selten ist. Die Jungtiere sind bei der Geburt vollständig entwickelt und beginnen sofort, eigenständig zu fressen.

Der Zwerggürtelschweif ist bei Terrarienhaltern wegen seines interessanten Aussehens und Verhaltens beliebt.

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